Das Egoistische Gen

Das egoistische Gen PDF
Author: Richard Dawkins
Publisher:
ISBN: 9783860252130
Size: 64.55 MB
Format: PDF, ePub
Category :
Languages : de
Pages : 554
View: 6679

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Book Description: Sind wir Marionetten unserer eigenen Gene? Nach Richard Dawkins vor 30 Jahren entworfener und heute noch immer provozierender These steuern und dirigieren unsere von Generation zu Generation weitergegebenen Gene uns, um sich selbst zu erhalten. Alle biologischen Organismen dienen somit vor allem dem Aoeberleben und der Unsterblichkeit der Erbanlagen und sind letztlich nur die "EinwegebehAlter" der "egoistischen" Gene. Sind wir Menschen also unserem Gen-Schicksal hilflos ausgeliefert? Dawkins bestreitet dies und macht uns Hoffnung: Seiner Meinung nach sind wir nAmlich die einzige Spezies mit der Chance, gegen ihr genetisches Schicksal anzukAmpfen. Zum 30. JubilAum des "egoistischen Gens" erscheint diese Ausgabe - mit einem neuen Vorwort von Richard Dawkins und einem von Wolfgang Wickler. Meinungen zum Buch: ”Dieses Buch sollte gelesen werden, kann gelesen werden, und das von nahezu jedem. Es beschreibt mit groAem Geschick eine neue Facette der Evolutionstheorie.William D. Hamilton in Science" ”Gelehrt, geistreich und sehr gut geschrieben a ] ausgesprochen gut.Peter Medawar in The Spectator" ” Dieses mit Eleganz und PrAzision gedachte und mit Witz und Leidenschaft geschriebene Buch Das egoistische Gen hat in 30 Jahren weder an Faszination noch an AktualitAt einbA1/4At. Es sollte weiterhin PflichtlektA1/4re sein fA1/4r alle Vertreter der Biologie und der Spezialbereiche aus Anthropologie, Epistemologie, Erkenntnistheorie, Ethik, Medizin, A-kologie, A-konomie, Philosophie, Psychologie, Soziologie, die sich heutzutage mit dem Beinamen "EvolutionAr" schmA1/4cken.Wolfgang Wickler in seinem Vorwort zu diesem Buch" ”Hier liegt ein echter kultureller Meilenstein unserer Zeit vor.The Independent" ”Kaufen Sie dieses Buch, lesen Sie es, und empfehlen Sie es Ihren Studenten. a ] es gibt noch nichts anderes Vergleichbares.Animal Behaviour"

Das Egoistische Gen

Das egoistische Gen PDF
Author: Richard Dawkins
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3642553915
Size: 74.86 MB
Format: PDF, Mobi
Category : Science
Languages : de
Pages : 489
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Book Description: p”Ein auch heute noch bedeutsamer Klassiker“ Daily Express Sind wir Marionetten unserer Gene? Nach Richard Dawkins ́ vor über 30 Jahren entworfener und heute noch immer provozierender These steuern und dirigieren unsere von Generation zu Generation weitergegebenen Gene uns, um sich selbst zu erhalten. Alle biologischen Organismen dienen somit vor allem dem Überleben und der Unsterblichkeit der Erbanlagen und sind letztlich nur die "Einweg-Behälter" der "egoistischen" Gene. Sind wir Menschen also unserem Gen-Schicksal hilflos ausgeliefert? Dawkins bestreitet dies und macht uns Hoffnung: Seiner Meinung nach sind wir nämlich die einzige Spezies mit der Chance, gegen ihr genetisches Schicksal anzukämpfen.

50 Schl Sselideen Biologie

50 Schl  sselideen Biologie PDF
Author: JV Chamary
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3662483815
Size: 41.91 MB
Format: PDF, ePub
Category : Science
Languages : de
Pages : 205
View: 4084

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Book Description: Dieses Buch führt Sie an die faszinierendsten und wichtigsten Fragen der Biologie heran: Warum und wie entwickeln sich Lebewesen im Zuge der Evolution? Können Merkmale ohne die Erbsubstanz DNA vererbt werden? Bestehen alle Lebewesen aus Zellen? Was macht uns zu Menschen? In 50 klaren und anregenden Essays liefert das Buch kurze und prägnante Antworten auf diese und viele weitere Fragen – und erläutert dabei klassische Experimente ebenso wie jüngste Forschungsergebnisse. Die Bandbreite der Themen reicht von Sex bis Schlaf, von den Genen bis zum Verhalten, vom Massenaussterben in der Geschichte des Lebens bis zur Immunität. 50 Schlüsselideen Biologie öffnet den Lesern die Augen für die grundlegenden Prozesse, die das Leben auf der Erde bestimmen, ob es um die Entwicklung eines hochkomplexen Organismus aus einer Eizelle geht oder um die Umweltfaktoren, die Evolution und Biodiversität beeinflussen. Das Buch erklärt die Schlüsselkonzepte der Lebenswissenschaften in verständlicher Sprache und mit klaren Grafiken; Zeitleisten stellen die wichtigsten biologischen Entdeckungen in einen historischen Kontext. So erschließt sich den Lesern Schritt für Schritt dieses faszinierende Fachgebiet.

Soziobiologie Das Egoistische Gen

Soziobiologie   Das egoistische Gen PDF
Author: Kerstin Meyer
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3638609863
Size: 29.53 MB
Format: PDF, ePub, Mobi
Category : Education
Languages : de
Pages : 20
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Book Description: Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pädagogik - Wissenschaft, Theorie, Anthropologie, Universität Lüneburg, Veranstaltung: Leistungsnachweis für Anthropologie I und II, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beinhaltet eine Auseinandersetzung mit einem Teilgebiet der biologischen Anthropologie: der Soziobiologie. Die Soziobiologie ist eine Wissenschaft, die sich mit der Erforschung des Sozialverhaltens aller Formen von sozialen Lebensformen einschließlich des Menschen beschäftigt. Die Übertragung auf den Menschen hat für viel Aufruhr und Kritik sowohl in der Öffentlichkeit als auch in der Fachwelt gesorgt. Die Annahme der Soziobiologie besteht darin, dass tierisches und menschliches Sozialverhalten im Laufe der Evolution durch die Genstruktur determiniert sind. In ihrer historischen Entwicklung ist sie als Konsequenz aus der Darwinistischen Evolutionstheorie anzusehen. Sie bereichert Darwins Theorie, indem sie Erklärungen für einige Phänomene des Sozialverhaltens von Lebewesen bietet, die vorher nicht beantwortet werden konnten („Wörterbuch Psychologie“, URL: http://beat.doebe.li/bibliothek/w00126.html [Stand: 26.02.2006]. So bietet die Soziobiologie Erklärungen für altruistisches Verhalten von Tieren, deren Verhalten auf den ersten Blick für das Individuum keinen Sinn zu haben scheint. Oder für den Infantizid, beispielsweise bei Löwen, der nach der bis dahin geltenden Theorie der Artenselektion nicht für die Arterhaltung dienlich scheint. Ebenso ist die Soziobiologie als eine neue Form der Verhaltensforschung anzusehen. Während die klassische Verhaltensforschung den Grundantrieb der Fortpflanzung in der Erhaltung der Art sieht, thematisiert die Soziobiologie die „reproduktive Eignung des Individuums“ (Wuketits, 2002 S. 30). Das Individual-und das Sozialverhalten wird nicht unter dem Aspekt des Artvorteils gedeutet, sondern aus der Perspektive der Sicherung der Fortpflanzung der eigenen Gene. Dabei stehen die Strategien zur Erreichung dieses Ziels innerhalb eines sozialen Verbandes im Interessenfeld der Soziobiologen. Diese neue Sichtweise auf das Sozialverhalten von sozial organisierten Lebewesen führte in der Verhaltens-forschung zu einem Paradigmenwechsel (Ebd., S. 30). Um das tierische Sozialverhalten und die Zusammensetzung tierischer Sozietäten zu verstehen, trafen sich im Jahr 1948 Verhaltensforscher in New York und begannen für die Lösung ihres Problems Verbindungen aufzustellen zu Erkenntnissen der Tierwelt aus Sicht der Ökologie, Physiologie, Soziologie und der speziell in Amerika verbreiteten vergleichenden Psychologie, die Leistungen niederer und höherer Tiere vergleichend untersucht. [...]

Soziobiologie Das Egoistische Gen

Soziobiologie   Das egoistische Gen PDF
Author: Kerstin Meyer
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3638609863
Size: 64.56 MB
Format: PDF, Mobi
Category : Education
Languages : de
Pages : 20
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Book Description: Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pädagogik - Wissenschaft, Theorie, Anthropologie, Universität Lüneburg, Veranstaltung: Leistungsnachweis für Anthropologie I und II, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beinhaltet eine Auseinandersetzung mit einem Teilgebiet der biologischen Anthropologie: der Soziobiologie. Die Soziobiologie ist eine Wissenschaft, die sich mit der Erforschung des Sozialverhaltens aller Formen von sozialen Lebensformen einschließlich des Menschen beschäftigt. Die Übertragung auf den Menschen hat für viel Aufruhr und Kritik sowohl in der Öffentlichkeit als auch in der Fachwelt gesorgt. Die Annahme der Soziobiologie besteht darin, dass tierisches und menschliches Sozialverhalten im Laufe der Evolution durch die Genstruktur determiniert sind. In ihrer historischen Entwicklung ist sie als Konsequenz aus der Darwinistischen Evolutionstheorie anzusehen. Sie bereichert Darwins Theorie, indem sie Erklärungen für einige Phänomene des Sozialverhaltens von Lebewesen bietet, die vorher nicht beantwortet werden konnten („Wörterbuch Psychologie“, URL: http://beat.doebe.li/bibliothek/w00126.html [Stand: 26.02.2006]. So bietet die Soziobiologie Erklärungen für altruistisches Verhalten von Tieren, deren Verhalten auf den ersten Blick für das Individuum keinen Sinn zu haben scheint. Oder für den Infantizid, beispielsweise bei Löwen, der nach der bis dahin geltenden Theorie der Artenselektion nicht für die Arterhaltung dienlich scheint. Ebenso ist die Soziobiologie als eine neue Form der Verhaltensforschung anzusehen. Während die klassische Verhaltensforschung den Grundantrieb der Fortpflanzung in der Erhaltung der Art sieht, thematisiert die Soziobiologie die „reproduktive Eignung des Individuums“ (Wuketits, 2002 S. 30). Das Individual-und das Sozialverhalten wird nicht unter dem Aspekt des Artvorteils gedeutet, sondern aus der Perspektive der Sicherung der Fortpflanzung der eigenen Gene. Dabei stehen die Strategien zur Erreichung dieses Ziels innerhalb eines sozialen Verbandes im Interessenfeld der Soziobiologen. Diese neue Sichtweise auf das Sozialverhalten von sozial organisierten Lebewesen führte in der Verhaltens-forschung zu einem Paradigmenwechsel (Ebd., S. 30). Um das tierische Sozialverhalten und die Zusammensetzung tierischer Sozietäten zu verstehen, trafen sich im Jahr 1948 Verhaltensforscher in New York und begannen für die Lösung ihres Problems Verbindungen aufzustellen zu Erkenntnissen der Tierwelt aus Sicht der Ökologie, Physiologie, Soziologie und der speziell in Amerika verbreiteten vergleichenden Psychologie, die Leistungen niederer und höherer Tiere vergleichend untersucht. [...]

Die Macht Der Meme

Die Macht der Meme PDF
Author: Susan Blackmore
Publisher: Spektrum Akademischer Verlag
ISBN: 9783827416018
Size: 50.45 MB
Format: PDF
Category : Science
Languages : de
Pages : 414
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Book Description: Wir Menschen sind erstaunliche Wesen. Unsere Körper sind in der Evolution - genau wie die aller Tiere - durch natürliche Selektion entstanden, und doch unterscheiden wir uns von sämtlichen anderen Geschöpfen in vielfältiger Weise. Wir nutzen Sprache zur Kommunikation. Wir führen Kriege, glauben an Religionen, bestatten unsere Toten und sind bei Sex-Themen peinlich berührt. Wir sehen fern, fahren Auto und essen Eis. Warum sind wir so anders? Als einzige Vertreter unter den Tieren vermögen Menschen andere zu imitieren und können so Ideen, Angewohnheiten, Fähigkeiten, Verhaltensweisen, Erfindungen, Lieder und Geschichten untereinander kopieren. All das sind Meme, ein Begriff, den Richard Dawkins 1976 am Ende seines Buches Das egoistische Gen geprägt hat. Wie Gene sind auch Meme Replikatoren; sie wetteifern darum, in so viele Gehirne wie möglich zu gelangen, und diese Konkurrenz der Meme hat unseren Geist und unsere Kultur geformt, so wie die natürliche Selektion unsere Körper modelliert hat. Wir Menschen sind, wozu die Meme uns gemacht haben: Wir sind allesamt Mem-Maschinen. Ist die Analogie zwischen Memen und Genen überhaupt hilfreich? Führt sie uns weiter - zu starken neuen Theorien, die tatsächlich etwas Wichtiges erklären? Diese Fragen wirft Richard Dawkins in seinem Vorwort zu dem Buch auf, und seiner Ansicht nach gewinnt Susan Blackmore eben hier eigene Statur. ”Sie gewöhnt uns zunächst mit einigen faszinierenden Denkanstößen an den memetischen Stil der Argumentation. Warum reden wir so viel? Warum können wir nicht aufhören zu denken? Warum schwirren uns bestimmte Melodien im Kopf herum und quälen uns bis zur Schlaflosigkeit? Ihre Antwort leitet sie in allen Fällen auf die gleiche Weise ein: "Stellen Sie sich eine Welt voller Gehirne vor, in der es weitaus mehr Meme gibt, als unterkommen können. Nun fragen Sie sich: Welche Meme werden mit größerer Wahrscheinlichkeit einen sicheren Unterschlupf finden und weiter gegeben werden?" Die Antwort ist einleuchtend, und sie verhilft uns zu einem besseren Verständnis unserer selbst. Susan Blackmore geht geduldig und geschickt weiter vor und wendet dieselbe Methode auf immer tiefgründigere und interessantere Probleme an. Wozu ist Sprache da? Was zieht uns an unseren Geschlechtspartnern an? Warum sind wir nett zueinander? Waren Meme die Triebfeder für die rasche, massive und erstaunliche evolutionäre Vergrößerung des menschlichen Gehirns?

Verwandtschaft

Verwandtschaft PDF
Author: Michael Wagner
Publisher: Lucius & Lucius DE
ISBN: 9783432301518
Size: 28.53 MB
Format: PDF, ePub
Category : Families
Languages : de
Pages : 281
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Book Description:

Die Poesie Der Naturwissenschaften

Die Poesie der Naturwissenschaften PDF
Author: Richard Dawkins
Publisher: Ullstein Ebooks
ISBN: 3843713154
Size: 62.93 MB
Format: PDF, ePub, Mobi
Category : Science
Languages : de
Pages : 800
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Book Description: Richard Dawkins erzählt die Geschichte seines Lebens — von der Kindheit im kolonialen Afrika über sein Studium in Oxford bis zur Karriere als einer der einflussreichsten Wissenschaftler weltweit. Er berichtet von seiner Ankunft im Flower-Power-Kalifornien der 60er Jahre, von der Party zum 42. Geburtstag seines Freundes Douglas Adams, den freundschaftlichen Streitgesprächen mit dem Erzbischof von Canterbury, von bahnbrechenden Erkenntnissen in der Evolutionsbiologie und seiner großen Liebe zur Lyrik. Richard Dawkins ist nicht nur ein herausragender Naturwissenschaftler, er ist auch ein begnadeter Erzähler. Anhand seines weitverzweigten Familienstammbaums erklärt er die Vererbungslehre, und die Entwicklung der Theorie des egoistischen Gens wird bei ihm zum Wissenschaftsthriller. Wenn er beschreibt, wie er vom Gläubigen zum Atheisten wurde, versteht man, welche Rolle Religion für den Menschen spielt. Großer Erkenntnisgewinn wird

Dawkins Memtheorie

Dawkins Memtheorie PDF
Author: Lydia Einenkel
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3656489564
Size: 40.83 MB
Format: PDF, Kindle
Category : Social Science
Languages : de
Pages : 22
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Book Description: Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Sozialwissenschaften allgemein, Note: 1,3, Universität Bayreuth (Kulturwissenschaftliche Fakultät, Lehrstuhl für Religionswissenschaft I), Veranstaltung: Einführung in die kulturwissenschaftliche Religionsforschung II, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit stellt eine kritische Auseinandersetzung mit Darwins Memtheorie dar und beleuchtet in mittels einer komparativen Analyse die Rezeption der Memtheorie bei Pye und Bloch und somit exemplarisch in der Religionswissenschaft sowie Anthropologie. Hintergrund ist die Problematik einer einheitlichen Kulturdefinition. Abhängig vom jeweiligen Fach, wie beispielsweise Kulturwissenschaft, Anthropologie oder Sozialwissenschaft, sind verschiedene Schwerpunkte und Verständnisse des Themas vorzufinden. Die Memtheorie ist dabei ein Ansatz zur Definition und Erklärung von Kultur. Diese ist aus evolutionsbiologischem, d.h. naturwissenschaftlichem Hintergrund entstanden. Um andere Sichtweisen mit einzubeziehen, wird auf die Rezeption innerhalb der Religionswissenschaft sowie der Anthropologie eingegangen. Dazu wird zunächst die Originaltheorie von Dawkins vorgestellt, dann deren Aufnahme bei Michael Pye und Maurice Bloch, um schlussendlich die beiden letztgenannten miteinander zu vergleichen.

Der Entzauberte Regenbogen

Der entzauberte Regenbogen PDF
Author: Richard Dawkins
Publisher:
ISBN: 9783499624650
Size: 40.73 MB
Format: PDF, ePub, Docs
Category :
Languages : de
Pages : 415
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Book Description: Ein Regenbogen ist in all seiner Schönheit zweifellos ein beeindruckendes, romantisches Phänomen. Wird der poetische Charakter dieser Naturerscheinung kaputtgemacht, wenn ein Wissenschaftler wie Newton daherkommt und erklärt, dass man es hier mit der Zerlegung von Sonnenlicht in einzelne Spektralfarben zu tun hat? Nein, meint der Autor. Vielmehr zeigt er in diesem hochinteressanten Buch, dass das Vorurteil von der kaltherzigen Wissenschaft unbegründet ist, ja dass das Wunderbare unserer Welt sich gerade dann offenbart, wenn es der Wissenschaft gelingt, komplexe Geheimnisse und damit die Wunder der Natur zu entschlüsseln. Sinnvolle Metaphern und Analogien, die die Fantasie beflügeln und zu über das bloße Verstehen weit hinausreichenden Bildern werden, führen zu einer Poesie in der Naturwissenschaft. Aberglaube und Geschäftemacherei mit Mystizismus prangert er hingegen an, ebenso die für die Wissenschaft schädliche "schlechte poetische Wissenschaft", zu der er übrigens interessante Beispiele aus seinem Fachgebiet, der Evolutionsforschung, anführt. (2)